Hinweis

Für dieses multimediale Reportage-Format nutzen wir neben Texten und Fotos auch Audios und Videos. Daher sollten die Lautsprecher des Systems eingeschaltet sein.

Mit dem Mausrad oder den Pfeiltasten auf der Tastatur wird die jeweils nächste Kapitelseite aufgerufen.

Durch Wischen wird die jeweils nächste Kapitelseite aufgerufen.

Los geht's

Pakistan

Logo https://caritas-austria.pageflow.io/pakistan

Schulen in Karachi

Zum Anfang
In der Millionenstadt Karachi leben etwa 15-20 Millionen Menschen, so genau weiß man das nicht. Viele Menschen kommen aus den ländlichen Gebieten und ziehen in informelle Siedlungen am Stadtrand.
Zum Anfang
In den informellen Siedlungen fehlt es den Menschen an sauberem Trinkwasser, sicherer Stromversorgung oder einem Abwassersystem.
Zum Anfang
Schuldirektorin Aqsa und setzt sich dafür ein, dass auch Kinder aus den ärmsten Stadtvierteln, die Schule besuchen können.

Oft haben die Kinder keine Papiere und es wird ihnen die Aufnahme in öffentlichen Schulen verweigert. 

Jene Schulen am Stadtrand die von der Caritas unterstützt werden, sind für diese Kinder, eine neue Chance.



Zum Anfang
erzählt die Schulleiterin Aqsa.

"Viele Kinder helfen den Eltern, etwas dazuzuverdienen. Deshalb wollten die Eltern ihre Kinder zuerst nicht zu uns schicken."

Ohne Menschen wie Aqsa gehen viele der Kinder überhaupt nie in die Schule – wie schon ihre Eltern müssen sie früh zum Familieneinkommen beitragen. Das tun sie zum Beispiel durch das Sammeln und Verkaufen von Plastikmüll oder durch Betteln.


Zum Anfang


Jedes Jahr bekommen zwischen 300 und 350 Kinder die Chance auf einen Schulabschluss. Mittlerweile haben es sogar sechs Schüler und Schülerinnen an ein College in der Stadt geschafft. Das wäre ohne die Schule und ohne den unermüdlichen Einsatz von Menschen wie Aqsa nicht denkbar gewesen.


Zum Anfang

Lahore

„Ich gehe so gerne in die Schule. Hier lerne ich Englisch und Urdu, und ich kann jeden Tag meine Freunde treffen.“ Cheragh wird mit dem Schwärmen von der Schule fast nicht mehr fertig.

Ungewöhnlich für einen 13-jährigen Schüler möchte man meinen. Oder vielleicht doch nicht, wenn man die Lebensumstände von Cheragh kennt.
Zum Anfang
Cheragh lebt in einem der ärmsten Stadtviertel von Lahore, einer pakistanischen Stadt mit mehr als 11 Millionen Einwohnern. Cheragh ist in Pakistan geboren, doch seine Familie flüchtete wegen des Krieges in Afghanistan nach Pakistan.

Viele afghanische Flüchtlinge leben seit fast 40 Jahren in dritter oder vierter Generationin informellen Siedlungen am Rande Lahores. Sie haben keine Papiere, keinen Zugang zu Gesundheitsversorgung, zu Schulen oder zu Jobs.
Zum Anfang
Die meisten Menschen leben vom Müllsammeln. Ordentliche Stromleitungen gibt es nicht, und sauberes Wasser ist auch kaum vorhanden. Mehr als 11.000 afghanische Flüchtlinge und ärmste Pakistani leben unter diesen Umständen am Stadtrand zusammen.
Zum Anfang
„Zuerst war es gar nicht so einfach, den Eltern zu erklären, dass ihre Kinder jetzt hier in die Schule gehen dürfen“, erzählt Elaine, die Geschäftsführerin von FACES, einer Partnerorganisation der Caritas, „Doch mittlerweile sind unsere Schulen so beliebt, wir platzen aus allen Nähten."


Zum Anfang
„Lesen, schreiben und Englisch lernen, ist die Grundvoraussetzung, damit die Kinder später einen guten Job finden, und nicht als Müllsammler arbeiten müssen“, ist Elaine überzeugt.
Zum Anfang
In den Schulen haben nun die Kinder erstmals die Möglichkeit, eine Ausbildung abzuschließen um später eine gute Arbeit zu finden. Dennoch gibt es viele Jugendliche und junge Erwachsene, die diese Chance nicht hatten.

Deshalb erhalten in einem Zentrum für Berufsausbildung Jugendliche und junge Erwachsene die Möglichkeit in kurzer Zeit einen Beruf zu erlernen. 
Zum Anfang
 „Natürlich freue ich mich auf den Abschluss, aber ich werde auch ein bisschen traurig sein, wenn ich meine Mitschülerinnen nicht mehr jeden Tag sehe."

Zwischen einem und vier Monate dauern die Kurse, wo die SchülerInnen gefragte Fähigkeiten erwerben wie zum Beispiel, Schneidern oder Teppiche Weben oder sie machen eine Ausbildung zur Kosmetikerin, einen Computerkurs oder den LKW-Führerschein.
Zum Anfang

Zum Anfang
Scrollen, um weiterzulesen Wischen, um weiterzulesen
Wischen, um Text einzublenden