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Caritas Hilfe für Kinder in Not - Albanien

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Ein schmaler, unbefestigter Pfad führt zu dem winzigen Grundstück. Nur eine Plane bedeckt den feuchten Erdboden in der Hütte. Es gibt keine Tür, eine Decke verhindert, dass die kalte Luft in den Wohnraum kriecht. Der Wind pfeift durch die Wände.

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Um sich gegenseitig warm zu halten, schläft die Mutter gemeinsam mit den Kindern auf einer Matratze unter dicken Decken. Neben der Kälte im Winter ist das Ungeziefer am Schlimmsten. Mäuse und Ratten schlüpfen in die Hütte und nagen an den Lebensmitteln.

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Rudina ist kein Einzelfall. Das Leben in ländlichen Regionen Albaniens ist geprägt von hoher Arbeitslosigkeit und schlechter Basisversorgung. Stromausfälle gehören
zum Alltag. Die staatliche Krankenversicherung reicht oft nicht aus, um den Arzt zu bezahlen.

Um ihre Kinder über die Runden zu bringen, sammelt Rudina Wildkräuter und bäckt das Brot selbst. Feuerholz sucht sie im Wald.

Sie kann es sich nicht leisten, ihre Kinder in den Kindergarten zu schicken.

 In dieser Situation hilft die Caritas.

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"Sobald die Kinder alt genug sind, können sie im Gemeinschaftszentrum lernen“, sagt Rudina. „Zusätzlich kommen Sozialarbeiterinnen, sehen nach uns und bringen Kleidung. Wenn meine Kinder krank werden, finde ich bei einer Ärztin im Zentrum Hilfe. Ich weiß, ich bin nicht alleine, ich bin nicht vergessen.“






Jetzt Müttern wie Rudina helfen!

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Der 42-Jährige lebt mit seiner Frau und seinen Töchtern in einem Rohbau in Albaniens Hauptstadt Tirana.

Das Haus hat Agim illegal am Ufer eines Flusses gebaut. Wenn es stark regnet, drückt das Hochwasser Schlamm und Plastikmüll in das Wohn- und Schlafzimmer. Die Betten der Kinder und der alte Holzofen stehen dann im Wasser.

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Umgerechnet 35 Euro im Monat erhält Agim vom Staat. Zum Überleben reicht das kaum. Um seine Familie zu ernähren, sammelt er Müll auf den Straßen.

Zusätzlich hält er in einem Verschlag aus Trümmern und alten Brettern ein paar Ziegen. Dazu besitzt die Familie eine Schar Gänse und ein paar Hühner, die im Plastikmüll vor dem Haus nach Fressbarem picken.

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Auch Agims Frau Ramada findet keine Arbeit.
Ihren Job in einem Recycling-Unternehmen hat sie kürzlich verloren.

Weil die Eltern keine reguläre Arbeit haben und der Staat kaum hilft, müssen Kinder aus armen Familien in Albanien oft betteln gehen, um ihren Beitrag zum Familieneinkommen zu leisten.

Nicht selten übernehmen die älteren Schwestern den Haushalt und kümmern sich um die Geschwister. Sie gehen dann nur kurz oder gar nicht zur Schule. Trotz Schulpflicht besuchen nur 40 Prozent der Fünfzehnjährigen die Schule.

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Jetzt im Winter heizt die Familie den Wohnraum mit einem kleinen Holzofen. Doch das Brennholz ist in den vergangenen Monaten empfindlich teurer geworden, berichtet Agim. Immer öfter bleibt der Ofen dann kalt.

„Wir leben in sehr bescheidenen Verhältnissen. Meine Frau und ich können weder lesen noch schreiben. Ich erwarte nicht mehr viel von meinem Leben, aber ich will, dass es meine Töchter einmal besser haben“, ist Agim entschlossen.


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„Ich bin froh, dass meine Töchter jetzt im Caritas Zentrum Eden für die Schule lernen können. Dort bekommen sie auch eine Mahlzeit und haben Spaß beim Basteln mit den anderen Kindern", freut sich Agim. "Und wenn die Kinder krank werden, erhalten sie dort auch Hilfe."

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„Oben im Speisesaal gibt es gleich Essen“, freut sich der 15-jährige Sandokan während er gemeinsam mit Silvana an einer Zeichnung arbeitet.

Im ersten Stock des Kinderzentrums Eden in Albaniens Hauptstadt Tirana knistert ein Holzofen in der Ecke und wärmt den Klassenraum. Die Kinder malen, lachen und plaudern mit der Betreuerin.

Hier im Caritas Zentrum erhalten Kinder Hilfe beim Lernen, die meist in einfachen Hütten, ohne Wasser,  Stromanschluss oder geeignete Sanitäreinrichtungen aufwachsen, und deren Eltern oft nicht wissen, wie sie die Familie versorgen sollen.

Auch die Eltern von Silvana und Sandokan arbeiten als Tagelöhner und leben von Almosen.

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„Seit drei Jahren komme ich jeden Tag nach der Schule her. Ich fühle mich hier einfach wohl, habe Spaß mit Freunden und hole mir Hilfe bei den Hausaufgaben“, erzählt Sandokan.

„Und es gibt immer etwas zu Essen“, grinst die 13-jährige Silvana und deutet aus dem Fenster: „Zum Beispiel
aus dem Gemüsegarten da unten – den haben wir übrigens selbst angelegt.“

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Die Kinder im Zentrum Eden bekommen täglich ein Frühstück und ein warmes Mittagessen. In der kleinen, neu ausgestatteten Küche, bereitet die Köchin des Hauses mit einfachen Mitteln nahrhafte und ausgewogene Mahlzeiten zu. Die Zutaten kommen aus dem Gemüsegarten oder von Händlern aus der Nachbarschaft.

Für viele Kinder sind die gemeinsamen Essen im Zentrum Eden oft die einzigen warmen Mahlzeiten. Und für die Eltern ist die Ausspeisung eine große finanzielle Entlastung.



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Zusätzlich zur Lernhilfe und den Mahlzeiten gibt es im Zentrum Eden immer ein abwechslungsreiches Freizeitprogramm.

„Oft organisieren wir Feste und Partys selbst, kümmern uns um Verpflegung und Musik. Langweilig wird es hier nie!“, schildert Silvana, die nur wenige Gehminuten entfernt zur Schule geht und einmal Schauspielerin werden will.

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Auch Sandokan hat bereits Pläne für sein weiteres Leben:
„Was die Zukunft bringt weiß ich nicht. Aber was ich sicher weiß ist, dass ich später selber mit Kindern arbeiten will. Genauso wie unsere BetreuerInnen hier. Kinder sind einfach mein Leben!“











Mit 30 Euro versorgen Sie ein Kind in einem Tageszentrum einen Monat lang mit einer warmen Mahlzeit

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"Früher habe ich auf dem Bau gearbeitet. Wo auch immer jemand gebraucht wurde, ich war da. Es bricht mir das Herz, dass ich meine Pflichten als Vater nicht mehr erfüllen und nicht mehr für meine Töchter sorgen kann."


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Edon lebt mit seiner Frau und seinen vier Töchtern in einem winzigen Zimmer im zweiten Stock eines alten Fabrikgebäudes in der Kleinstadt Puke.

"Im Erdgeschoß gibt es eine einzige Toilette für das ganze Haus", erzählt Edon. "Aber ich bin froh, dass wir überhaupt eine Bleibe gefunden haben. Wir halten zusammen, hier in der alten Fabrik. Wir teilen und helfen uns gegenseitig, wo es nur geht."

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Edons Frau Adea versucht die Mahlzeiten möglichst abwechslungsreich zu gestalten. Ohne Geld ist das kaum machbar. "Ich bin dankbar, dass die Kinder im Caritas Zentrum Mahlzeiten bekommen. Am wichtigsten ist, dass unsere Kleinen satt sind."

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Ein flimmernder Röhrenfernseher, ein Schrank, zwei durchgesessene Sofas und ein Holzofen, der den kleinen Raum warm hält und auf dem ein Topf köchelt - der gesamte Besitz der Familie.
  
Weil das kleine Fenster undicht ist, müssen die Kinder auch drinnen in dicken Pullovern spielen. Adea hat die Kleidung für ihre Töchter selbst gestrickt. "Der blaue Strampler für die Kleinste ist erst vorgestern fertig geworden. Jetzt stricke ich an einer Weste für die Nachbarin."

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"Ich weiß nicht, was ich für mein eigenes Leben noch hoffen soll, aber ich habe große Träume für meine Töchter", sagt Edon. "Ich werde alles unternehmen, damit meine Kinder einmal eine Ausbildung und ein glückliches Leben haben."

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"Eine Ärztin aus dem Caritas Zentrum kommt regelmäßig vorbei und untersucht die Kinder. Dabei misst sie auch gleich meinen Blutdruck", erzählt Edon. "Die Kinder freuen sich immer auf ihren Besuch. Wenn sie Mila im Stiegenhaus hören, laufen sie ihr schon entgegen."





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In Puke und anderen ländlichen Regionen Albaniens hilft die Caritas gemeinsam mit Partnern in der Jugendarbeit, mit Kindergärten, mobiler Hauskrankenpflege und Beratung bei häuslicher Gewalt.


Jetzt Familien in Not in Albanien unterstützen






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Kapitel 1

Kind albanien
Kapitel 2 Rudina

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Rudina h%c3%bctte aussen

Rudina huette

Rudina kinder
Kapitel 3 Agim

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Huette

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Agims familie
Kapitel 4 Mereme und Sandokan

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Mereme sandokan

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Eden essem
Kapitel 5 Edon

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Edon haus

Edon frau kocht

Edons frau strickt
Kapitel 6 Spenden

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